VirtuDesk
Echte Bildschirme für Remote-Zugriff: automatisch.
Windows-Tool, das per Doppelklick virtuelle Monitore für Google Remote Desktop bereitstellt: ohne physische Bildschirme.
Wer sich per Google Remote Desktop auf einen Rechner ohne angeschlossene Monitore verbindet, bekommt oft nur eine winzige oder gar keine Auflösung. VirtuDesk legt bei jeder Remote-Verbindung automatisch virtuelle Monitore mit echter Auflösung an : sobald die Verbindung endet, sind die physischen Monitore sofort wieder aktiv.
Installation per Doppelklick auf eine einzige Datei, der Rest läuft automatisch: ein Hintergrunddienst übernimmt die einzige Aufgabe, die Adminrechte braucht, ein dezentes Tray-Symbol bleibt für alles andere zuständig. Kein Setup-Marathon, keine Konfigurationsdateien von Hand.
Was es kann
Ein-Klick-Installation
Doppelklick auf Install.exe, Windows-Abfrage bestätigen: fertig, übersteht Neustarts.
Automatik nach Verbindung
Monitore erscheinen und verschwinden von selbst, je nachdem ob Remote Desktop aktiv ist.
Tray-Menü zum Übersteuern
Rechtsklick: Automatik, manuell ein/aus, oder direkt in die Einstellungen.
Frei konfigurierbar
Anzahl (1–6), Auflösung und Autostart lassen sich jederzeit anpassen.
Selbst-Diagnose
Ein Skript prüft auf Knopfdruck Dienst, Treiber und Zustand: kein Rätselraten.
Portabel
Alle Pfade relativ: der komplette Ordner lässt sich auf jeden PC kopieren.
So funktioniert's
Bei der Windows-Abfrage auf „Ja“ klicken. Das war’s – der Rest läuft automatisch.
Was beim Installieren passiert
- Fehlende Python-Pakete werden installiert (pystray, Pillow).
- Der Hintergrund-Dienst VDD-Watcher wird eingerichtet (startet automatisch mit Windows).
- Das Tray-Tool startet – ein Symbol erscheint im Infobereich (ggf. unter dem ^-Pfeil).
Danach läuft alles ohne Adminrechte und übersteht Neustarts.
So benutzt du es
| Situation | Was passiert |
|---|---|
| Du verbindest dich per Google Remote Desktop | 3 virtuelle Monitore erscheinen automatisch (1920×1080). |
| Du trennst die Verbindung | Virtuelle weg, die physischen Monitore sind wieder aktiv. |
| Du gehst weg | Monitore am Netzschalter ausschalten ist in Ordnung. |
Tray-Symbol
Rechtsklick auf das Symbol im Infobereich öffnet das Menü:
| Automatik (GRD) | folgt automatisch der Remote-Verbindung (Standard) |
| Virtuelle einschalten / ausschalten | manuell erzwingen |
| Einstellungen… | Anzahl Monitore (1–6), Auflösung, Autostart |
| Beenden | Tray-Tool schließen |
grün = virtuelle aktivgrau = ausblauer Punkt = Remote verbunden
Auf einem anderen PC nutzen
Den kompletten Ordner kopieren und dort Install.exe doppelklicken. Voraussetzungen auf dem Ziel-PC:
Wenn etwas klemmt
| Schwarzer Bildschirm | Win + Strg + Umschalt + B (Grafik-Reset). |
| SmartScreen blockt die EXE | „Weitere Informationen“ → „Trotzdem ausführen“. |
| Status prüfen | Im Ordner app die Datei vdd-diagnose.ps1 per Rechtsklick → „Mit PowerShell ausführen“. |
| Kein Tray-Symbol | app\start-tray.cmd doppelklicken. |
Technischer Hintergrund (optional)
Der VDD-Watcher läuft als SYSTEM-Dienst und prüft alle 3 s die Datei app\settings.json sowie den Prozess remoting_desktop (existiert nur bei aktiver Remote-Verbindung). Er ist die einzige Komponente mit Adminrechten und schaltet das virtuelle Display per pnputil, setzt danach die Auflösung per mitgeliefertem MultiMonitorTool. Das Tray-Tool selbst hat keine Adminrechte – es schreibt nur settings.json, der Dienst setzt um. Alle Pfade sind relativ, daher ist der Ordner frei verschiebbar.
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